Am 19.09.2026 veranstaltet das Regionalmanagement Östliche Oberlausitz den 1. Schöpstaler Wandertag.
Die Route des „Schöpstalwanderweges“ verläuft zum Großteil entlang des Weißen Schöps vom Gemeindeamt in Kodersdorf über die Ortschaften Kunnersdorf, Ebersbach und Girbigsdorf bis zum Dorfmuseum Markersdorf. Die Vereine der Gemeinden Kodersdorf, Schöpstal und Markersdorf werden den Wandertag in Form von kleinen Versorgungsstationen entlang der Route begleiten und sorgen somit für Rast- und Begegnungsmöglichkeiten.
Interessierte können sich über das Beteiligungsportal Sachsen anmelden, anbei der Link zur Anmeldung.
Vom 27. Juli 2026, 07:00 Uhr bis 08. August 2026, 18:00 Uhr, kommt es im Ortsteil Torga, im Bereich „In der Aue 6 b/c“, aufgrund von Arbeiten zur Regulierung von Schachtdeckeln zu einer halbseitigen Sperrung der Fahrbahn.
Durch die Autobahn GmbH des Bundes wurden wir über eine geplante Vollsperrung der BAB 4, Richtungsfahrbahn Dresden im Zeitraum vom
29.07.2026, 19:00 Uhr bis 30.07.2026, 00:00 Uhr (alle Angaben ohne Gewähr)
zwischen den Anschlussstellen Kodersdorf und Nieder Seifersdorf informiert.
Grund dafür ist der Umbau der Verkehrssicherung für die nächste Bauphase der bestehenden Arbeitsstelle.
Ab dem 30.07.2026 steht damit an der AS Nieder Seifersdorf die Auffahrt in Richtung Dresden planmäßig wieder zur Verfügung. Die Abfahrt aus Richtung Görlitz bleibt weiterhin gesperrt.
Während der Vollsperrung erfolgt die Umleitung ab der AS Kodersdorf über die U 4 und dann weiterführend über die U 6 bis zur AS Weißenberg.
Ab Anfang Juni fallen insbesondere an den Straßenrändern sowie auf Brachen die gelben Blüten des Jakobskreuzkrautes auf.
Warum ist Jakobskreuzkraut gefährlich?
Das einheimische Jakobskreuzkraut (Senecio jacobea) und andere Kreuzkräuter – auch als Greiskräuter genannt – sind wegen ihrer giftigen Pyrrolizidin-Alkaloide besonders für Pferde und Rinder gefährlich. Aufgenommene Alkaloide führen zu irreversiblen Leber- und Stoffwechselschäden. Giftig ist die gesamte Pflanze; die Blüten weisen die höchste Konzentration der Alkaloide auf. Junge Pflanzen enthalten schon giftige Alkaloide aber noch nicht so viele Bitterstoffe und werden insbesondere von jungen und unerfahrenen Tieren gefressen. Auch in verwelkten und getrockneten Pflanzen bleibt die Toxizität erhalten. Während erfahrene Tiere auf der Weide Kreuzkräuter in der Regel meiden, können sie die Pflanzen im Heu oder silierten Futter nicht erkennen und aussortieren.
Wie erkenne ich die Pflanze?
Die Kreuzkräuter gehören zur Familie der Korbblütler. Das Jakobskreuzkraut ist eine zweijährige Pflanze, die insbesondere bei der Störung ihres Wachstums (z. B. häufige Mahd) auch mehrjährig wachsen und jedes Jahr zur Blüte kommen kann. Sie wächst von 30 – 120 cm hoch. Im ersten Jahr bildet sie eine Rosette mit löwenzahnähnlichen Blättern und lagert in den Wurzeln Reservestoffe ein. Im zweiten Jahr schiebt sie den Blütenstängel. Die Blüten stehen in Körbchen als Doldentraube mit meist 15 – 20 goldgelben Blütenköpfen mit einem Durchmesser von etwa 1,5 bis 2 cm. Während das Frühlingskreuzkraut im April beginnt zu blühen, ist die Hauptblütezeit von Jakobskreuzkraut von Juni bis September.
Bevorzugt werden sonnige und eher trockene Standorte mit sandigen und lehmigen Böden. Auf Äckern tritt es aufgrund seines mehrjährigen Entwicklungszyklus sehr selten auf, kann aber extensive Wiesen und Weiden sowie Stilllegungsflächen schnell aus der Samenbank besiedeln. Im Boden baut die Pflanze ein Samenpotenzial mit bis zu 25 Jahre keimfähigen Samen auf.
Das Jakobskreuzkraut kann mit gelbblühendem Johanniskraut, dem Rainfarn oder dem Wiesen-Pippau verwechselt werden.
Die Blätter von Jakobskreuzkraut sind fiederteilig, wollig behaart bis fast kahl.
Der Stängel ist aufrecht, kantig gerillt, meist rotbraun überlaufen, wollig behaart.
Das Jakobskreuzkraut muss am Blühen und an der Samenbildung gehindert werden. Auf kleineren Flächen oder bei geringem Besatz sollten die Pflanzen herausgerissen, ausgestochen und von der Fläche entfernt werden. Auf eine sorgfältige Wurzelentfernung ist dabei unbedingt zu achten, weil das Kraut auch aus Wurzelresten wieder austreiben kann. Bei diesen Arbeiten wird das Tragen von Schutzhandschuhen empfohlen, da neben den Blüten auch die jungen Pflanzenteile giftig sind. Für eine Mahd ist der günstigste Zeitpunkt unmittelbar vor dem Beginn oder zu Beginn der Blüte. Bau-, Mahd- und Transportgeräte sollen nach der Arbeit auf mit Kreuzkraut bewachsenen Flächen vor der Abfahrt gereinigt werden.
Wie entsorge ich die Pflanzen?
Kleinere Mengen sind über den Restabfall zu entsorgen, größere Mengen in geeigneten Biogas- und Fermentieranlagen. Bei einer sachgerechten Kompostierung werden die Samen abgetötet. Nicht geeignet ist eine Entsorgung auf dem Miststock oder auf dem Hausgarten-Kompost. Mit Jakobskreuzkraut belasteter Grünlandaufwuchs darf weder an eigene Tiere verfüttert noch als Futtermittel zum Verkauf angeboten werden.
Dr. Ewa Meinlschmidt, Sächs. Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft u. Geologie, Referat Pflanzenschutz – Ewa.Meinlschmidt@smekul.sachsen.de
Bereits im Frühjahr dieses Jahres fand die Arbeitgeberkonferenz in Görlitz unter dem Motto: „Arbeitswelt gestalten: fair, offen, zukunftsfähig.“ statt. Nun wiederholen wir diese Veranstaltung.
Das Jobcenter Landkreis Görlitz, die Agentur für Arbeit Bautzen sowie alle regionalen Kammern laden Sie herzlich zu unserer nächsten Arbeitgeberkonferenz am 20. August 2026 nach Zittau ein.
In interessanten Workshops wollen wir uns zur Weiterentwicklung unserer Arbeitswelt gemeinsam mit Ihnen austauschen.
Alle Informationen zum Ablauf, den Workshops sowie den Link zur Anmeldung erhalten Sie hier. Die Teilnahme ist selbstverständlich kostenfrei.
Von starken Frauen bis Karnevalstradition: LEADER-Region Östliche Oberlausitz zeichnet Vereinsprojekte aus
Die LEADER-Region Östliche Oberlausitz zeichnete am 05. Juni 2026 die Gewinner ihrer diesjährigen Preiswettbewerbe im Gasthof „Am Markt“ in Diehsa aus.
Bis zum 27. Februar 2026 konnten eingetragene Vereine der Östlichen Oberlausitz ihre kreative Projektidee im Preiswettbewerb für Vereine einreichen. In diesem Jahr stand der Preiswettbewerb unter einem besonderen Motto: „Starke Frauen. Starke Vereine. Gemeinsam für mehr Teilhabe von Frauen und Mädchen“. Mit vielfältigen Projektideen rückten die Vereine die Leistungen, Interessen und Perspektiven von Frauen und Mädchen in den Mittelpunkt. Insgesamt 33 eingetragene Vereine aus 13 Kommunen konnten sich über Preisgelder zwischen 1.000 und 3.000 Euro freuen.
Zu den Gästen der Preisverleihung zählte auch Landrat Dr. Stephan Meyer. In seinem Grußwort würdigte er das vielfältige ehrenamtliche Engagement der Vereine der Region und betonte die Bedeutung von Frauen und Mädchen für ein lebendiges Vereinsleben.
Ein besonderer Höhepunkt der Veranstaltung war die Auszeichnung des Publikumslieblings. Im Vorfeld konnten Bürgerinnen und Bürger online für ihren Favoriten unter acht ausgewählten Wettbewerbsbeiträgen abstimmen. Landrat Dr. Stephan Meyer verkündete feierlich den Förderverein „Militärhistorisches Museum Neusorge“ e. V. als Gewinner. Der Verein erhält für sein Projekt „Starke Frauen der Geschichte – von Frauen für Frauen“ zusätzlich 500 Euro Preisgeld.
Darüber hinaus wurden die Gewinner des Preiswettbewerbs für Karnevalsvereine ausgezeichnet. Ziel des Wettbewerbs war es, das Kulturgut Karneval in einem Kurzvideo vorzustellen und sichtbar zu machen. Über die besten Beiträge konnte ebenfalls online abgestimmt werden: 1. Platz Schönauer Karnevalsclub e.V. – 600 Euro, 2. Platz Karnevalclub Rengersdorf e.V. – 400 Euro, 3. Platz Uhsmannsdorfer Karnevals Club e.V. – 300 Euro.
Die Preiswettbewerbe wurden durch Mittel des europäischen Förderprogramms LEADER ermöglicht. Es unterstützt die Menschen vor Ort dabei, ihre Region mit eigenen Projekten nach individuellen Bedürfnissen nachhaltig zu gestalten.
Eine vollständige Liste aller Preisträger sowie weitere Informationen zum Preiswettbewerb sind unter www.oestliche-oberlausitz.de zu finden.
Aktuell läuft noch der 2. LEADER-Förderaufruf 2026 der Östlichen Oberlausitz für kommunale Antragsteller. Bis zum 22. Juli 2026 können Anträge in verschiedenen Maßnahmen eingereicht werden.
Kontakt:
LEADER-Regionalmanagement Östliche Oberlausitz
Sandra Scheel | Sophie Werner | Tabea Petzelt
Görlitzer Straße 25 | 02923 Kodersdorf OT Särichen
E-Mail: regional@oestliche-oberlausitz.de
Tel.: 035825 643999
Der Landkreis Görlitz treibt gemeinsam mit der GlasfaserPlus GmbH den weiteren Ausbau der digitalen Infrastruktur voran. Im Rahmen eines Förderprojektes des Bundes und des Freistaates Sachsen erhalten zahlreiche Haushalte und Unternehmen die Möglichkeit, einen kostenfreien Glasfaserhausanschluss zu erhalten. Gefördert wird der Hausanschluss für Adressen, die derzeit über eine Internetversorgung von weniger als 100 Mbit/s im Download verfügen.
Damit Ihre Immobilie an das moderne Glasfasernetz angeschlossen werden kann, ist eine rechtzeitige Beauftragung des Hausanschlusses durch die Eigentümerin bzw. den Eigentümer erforderlich. Erfolgt die Beauftragung innerhalb des Förderzeitraums, ist der Hausanschluss kostenfrei. Wird diese Möglichkeit nicht genutzt, können bei einem späteren Anschluss erhebliche Kosten entstehen.
Die Planung und Umsetzung des Ausbaus erfolgt durch die GlasfaserPlus GmbH. Nach Fertigstellung stehen den Bürgerinnen und Bürgern verschiedene Telekommunikationsanbieter zur Auswahl.
Weitere Informationen zum Ausbauvorhaben, zu den betroffenen Adressen sowie zu Informationsveranstaltungen erhalten Sie beim Landkreis Görlitz.
Die Gemeinde Kodersdorf freut sich, den Familien ab sofort ein neues digitales Elternportal zur Verfügung stellen zu können.
Mit dem Elternportal wird die Anmeldung für einen Betreuungsplatz künftig deutlich vereinfacht. Eltern können ihren Betreuungsplatz bequem online anmelden, ihre Angaben digital übermitteln und sich umfassend über die Einrichtung informieren.
Die Einführung des Elternportals ist ein weiterer Schritt hin zu einer modernen und bürgerfreundlichen Verwaltung. Ziel ist es, Familien einen einfachen, transparenten und zeitgemäßen Zugang zum Anmeldeverfahren für Betreuungsplätze zu ermöglichen.
Durch die Autobahn GmbH des Bundes wurden wir über eine geplante Baumaßnahme auf der BAB 4 informiert. (HIER Pressemitteilung)
Konkret handelt es sich um die Fahrbahnerneuerung der Richtungsfahrbahn Dresden auf rund sieben Kilometern zwischen den Anschlussstellen Kodersdorf und Weißenberg. Der Beginn der Baustrecke befindet sich ca. 100 m westlich des Tunnels Königshainer Berge.
In diesem Zusammenhang möchten wie Sie über den geplanten Bauablauf sowie damit verbundene Sperrungen informieren (Stand: 03.06.2026, alle Angaben ohne Gewähr).
Bauablaufplan
Bauphase 1.1 (18.06.2026 – 29.07.2026)
BAB 4:
Sperrung des Seitenstreifens sowie des rechten Fahrstreifens der Richtungsfahrbahn Dresden
Der Verkehr wird auf dem verbleibenden linken Fahrstreifen an der Arbeitsstelle vorbeigeführt (max. Durchfahrtsbreite=3,50 m). Dabei erfolgt die Fahrstreifenreduzierung bereits vor dem Tunnel Königshainer Berge.
Vollsperrung des PWC Wiesaer Forst der Richtungsfahrbahn Dresden
AS Nieder Seifersdorf:
Vollsperrung der Auffahrt in Richtung Dresden sowie der Abfahrt aus Richtung Görlitz
Der abfahrwillige Verkehr aus Richtung Görlitz wird via BAB 4 bis zur AS Weißenberg als Wendefahrt zurück zur AS Nieder Seifersdorf geführt.
Der auffahrwillige Verkehr in Richtung Dresden wird über die U 6 via S 122 – S 111 – S 55 bis zur AS Weißenberg bzw. via BAB 4 bis zur AS Kodersdorf als Wendefahrt auf die Richtungsfahrbahn Dresden geführt.
Infolge dieser Vollsperrung kommt es im unmittelbaren Knotenpunktbereich zu Einschränkungen der S 122 (Fahrbahneinengung und -verschwenkung).
Bauphase 1.2 (30.07.2026 – 17.08.2026)
BAB 4:
analog Bauphase 1.1
AS Nieder Seifersdorf:
Sperrung der Abfahrt aus Richtung Görlitz
Der abfahrwillige Verkehr aus Richtung Görlitz wird via BAB 4 bis zur AS Weißenberg als Wendefahrt zurück zur AS Nieder Seifersdorf geführt.
Auffahrt in Richtung Dresden wieder geöffnet und nutzbar
Infolge der Freigabe der Auffahrt entfallen die Umleitungen für den auffahrwilligen Verkehr sowie die Einschränkungen der S 122.
Bauphase 2 (18.08.2026 – 30.10.2026)
BAB 4:
Sperrung des linken Fahrstreifens sowie von Teilen des rechten Fahrstreifens der Richtungsfahrbahn Dresden
Der Verkehr wird auf dem verbleibenden rechten Fahrstreifen bzw. Seitenstreifen an der Arbeitsstelle vorbeigeführt (max. Durchfahrtsbreite=3,50 m). Dabei erfolgt die Fahrstreifenreduzierung bereits vor dem Tunnel Königshainer Berge.
AS Nieder Seifersdorf:
Auffahrt/Abfahrt wieder geöffnet und nutzbar
Infolge der Freigabe entfallen sämtliche Umleitungen im Zusammenhang mit der Sperrung der AS.
Vollsperrungen
Im Rahmen des Aufbaus der Verkehrssicherung und der gleichzeitig stattfindenden turnusmäßigen Tunnelwartung wird es zu Vollsperrungen des Tunnels Königshainer Berge kommen.
Die Vollsperrungen (Sperrung beider Richtungsfahrbahnen) finden voraussichtlich vom 22.06.2026 bis 25.06.2026, jeweils nachts von 19:00 Uhr bis 05:00 Uhr sowie in der Nacht vom 25.06.2026 auf den 26.06.2026 in der Zeit von 23:00 Uhr bis 05:00 Uhr statt.
Am 29.06.2026 wird es von 19:00 Uhr bis 22:00 Uhr noch einmal zur Sperrung der Richtungsfahrbahn Görlitz kommen.
Die Umleitung in Richtung Görlitz/Republik Polen erfolgt ab der AS Nieder Seifersdorf über die U 5.
Die Umleitung in Richtung Dresden erfolgt ab der AS Kodersdorf über die U 4 und dann weiterführend über die U 6 bis zur AS Weißenberg.
Wer in den vergangenen Wochen am Heideberg unterwegs war, hat ihn vielleicht bereits entdeckt: Auf Initiative des Agrarunternehmens Starbach-Sachsen eG ist an der alten Schwarzkiefer ein neuer Rastplatz entstanden, der Wanderer, Radfahrer und Spaziergänger zum Ausruhen und Genießen einlädt.
Seit Anfang Mai bietet die neue Sitzgelegenheit einen attraktiven Anlaufpunkt entlang des Wanderweges zur Hochstraße in Richtung Freischütz. Von hier aus eröffnet sich den Besuchern ein beeindruckender Ausblick über die Ortschaft Wiesa bis hin zu den Königshainer Bergen. Die idyllische Lage macht den Rastplatz zu einem besonderen Ort für eine kleine Pause inmitten der Natur.
Ob bei einer Familienradtour, einer Wanderung oder einem gemütlichen Spaziergang – der neue Aussichtspunkt bietet die Gelegenheit, die reizvolle Landschaft rund um Kodersdorf bewusst wahrzunehmen und die Schönheit unserer Region zu genießen.
Die Gemeinde Kodersdorf bedankt sich herzlich bei der Starbach-Sachsen eG für die Initiative und das Engagement. Mit dem neuen Rastplatz wurde ein weiterer Beitrag zur Aufwertung des Naherholungsangebotes geschaffen, von dem sowohl Einwohnerinnen und Einwohner als auch Gäste unserer Gemeinde profitieren.
Wir laden alle Interessierten herzlich ein, den neuen Rastplatz zu besuchen und den Blick über unsere schöne Heimat schweifen zu lassen.