Die Gemeinde Kodersdorf sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine engagierte Persönlichkeit, die unseren kommunalen Wärmeplan in konkrete Projekte überführt. Gemeinsam mit Verwaltung, Gemeinderat, Energieversorgern, Unternehmen sowie Bürgerinnen und Bürgern entwickeln Sie die Wärmeversorgung unserer Gemeinde weiter.
Die komplette Stellenausschreibung finden Sie HIER. (PDF, nicht barrierefrei)
Vom 20.10.2026 bis 23.10.2026 ist die Verbindungsstraße zwischen Mückenhain und Särichen voll gesperrt.
Die Linie 68 fährt ab Mückenhain weiter über Hauptstraße bis Görlitzer Straße nach Särichen, wendet und fährt anschließend nach Horka. Gegenrichtung analog.
In Särichen wird eine Ersatzhaltestelle in der Görlitzer Straße Höhe Hausnummer 68 eingerichtet.
Im Zeitraum vom 26.10.2026, 07:00 Uhr bis 04.11.2026, 18:00 Uhr kommt es bei der Oberen Dorfstraße, Höhe HsNr. 15, zu einer Gesamtsperrung des Verkehrs.
Grund hierfür ist die Reparatur der Abwasserleitung.
Im September 2026 startete der NABU Landesverband Sachsen ein neues, vom Sächsischen Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft gefördertes und bis Februar 2028 angelegtes, Projekt zur nachhaltigen Verbesserung des Herdenschutzes im Freistaat Sachsen.
Trotz bestehender staatlicher Beratungs- und Förderangebote werden jährlich mehrere hundert Nutztiere – vor allem Schafe und Ziegen – gerissen, wobei Auswertungen der Rissstatistiken zeigen, dass in rund der Hälfte der Fälle der gesetzlich vorgegebene Mindestschutz nicht eingehalten wurde. Dies betrifft insbesondere Kleinst- und Hobbytierhalter, die über klassische Nutztierhalterverbände schwer erreichbar sind.
Ziel des Vorhabens ist es daher, den Herdenschutz durch zielgruppenspezifische Information, Vernetzung und Beratung nachhaltig zu verbessern und die Quote des Mindestschutzes zu erhöhen. Dadurch sollen Übergriffe von Wölfen verringert sowie Sachkenntnis und Akzeptanz gefördert werden, um der gesellschaftlichen Polarisierung beim Thema Wolf entgegenzuwirken. Bestandteile des Projektes sind u.a.:
Praxisorientierte Zaunbauseminare
Präventive Beratung
Hilfe nach Schadensereignissen
Praktische Unterstützung bei akuten Problemen zwischen Wolf und Weidetier
Hilfe bei der Antragstellung zur Förderung des Herdenschutzes
In enger Zusammenarbeit mit dem Sächsischen Schaf- und Ziegenzuchtverband sowie der Fachstelle Wolf erfolgt zudem eine Beratung in ausgewiesenen Hotspotregionen vor Ort. Zur effektiven Schadensprävention soll Fachwissen aus der Praxis gebündelt und ein Helfernetzwerk aus geschulten Kräften für Notfälle etabliert werden.
Sollten Sie als Kleinsttierhalter Fragen oder Probleme zwischen Wolf und Ihren Tieren haben, so melden Sie sich gern bei uns. Kontakt können Sie per E-Mail unter info@herdenschutz-sachsen.de oder für West-, Mittel- und Nordsachsen unter 0176-42824281 sowie im Raum Dresden, Osterzgebirge und Ostsachsen unter 0157-86864531 aufnehmen.
Wir helfen Ihnen auch direkt an Ihrem Weidestandort.
Durch die Autobahn GmbH des Bundes wurden wir über geplante Vollsperrungen der BAB 4, Richtungsfahrbahn Dresden in den Zeiträumen
vom 19.10.2026, 21:00 Uhr bis 20.10.2026, 05:00 Uhr,
vom 21.10.2026, 19:00 Uhr bis 22.10.2026, 05:00 Uhr,
vom 22.10.2026, 19:00 Uhr bis 23.10.2026, 05:00 Uhr sowie
vom 23.10.2026, 19:00 Uhr bis 24.10.2026, 05:00 Uhr (alle Angaben ohne Gewähr)
zwischen den Anschlussstellen Kodersdorf und Nieder Seifersdorf informiert. Grund dafür ist der Rückbau der Verkehrssicherung der vorangegangenen Baumaßnahme.
Der Verkehr wird an der Anschlussstelle Kodersdorf abgeleitet und über die U 4 bis zur Anschlussstelle Nieder Seifersdorf geführt.
Verbindliche Informationen zum Vorhaben entnehmen Sie bitte den entsprechenden Pressemitteilungen der Autobahn GmbH des Bundes.
Die Unternehmensnachfolge zählt zu den wichtigsten Herausforderungen für Unternehmerinnen und Unternehmer. Um bei der Planung des Generationswechsels zu unterstützen, bietet die IHK Dresden am 3. November 2026 individuelle Beratungsgespräche in der Stadtverwaltung Weißwasser/O.L. an.
Das Angebot richtet sich sowohl an übergabewillige Unternehmer als auch an potenzielle Unternehmensnachfolger. In vertraulichen Einzelgesprächen erhalten die Teilnehmer einen Überblick über den Nachfolgeprozess, wichtige Handlungsschritte sowie Unterstützungsangebote. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Nachfolgeplanung noch am Anfang steht oder bereits konkrete Nachfolger in Aussicht sind.
Matthias Hoyer informiert zu den wesentlichen Aspekten der Unternehmensnachfolge, Mandy Markert zu Finanzierung und Fördermöglichkeiten.
Ran an den Karpfen! Die LEADER-Region Östliche Oberlausitz sucht die besten Karpfenrezepte aus der Region. Ob neu interpretierter Klassiker oder kreative Eigenkreation – gesucht werden vielfältige Rezeptideen rund um den Karpfen.
Der Karpfen gehört zu unserer regionalen Küche und bietet weit mehr Möglichkeiten als die klassische Zubereitung. Mit dem Rezeptwettbewerb möchten wir die kulinarische Vielfalt rund um den Karpfen sichtbar machen, traditionelle Rezepte und Geschichten bewahren und gleichzeitig neue kreative Ideen entdecken. Die ausgewählten Rezepte werden in einem Rezeptbuch der LEADER-Region Östliche Oberlausitz veröffentlicht.
Ab Anfang Juni fallen insbesondere an den Straßenrändern sowie auf Brachen die gelben Blüten des Jakobskreuzkrautes auf.
Warum ist Jakobskreuzkraut gefährlich?
Das einheimische Jakobskreuzkraut (Senecio jacobea) und andere Kreuzkräuter – auch als Greiskräuter genannt – sind wegen ihrer giftigen Pyrrolizidin-Alkaloide besonders für Pferde und Rinder gefährlich. Aufgenommene Alkaloide führen zu irreversiblen Leber- und Stoffwechselschäden. Giftig ist die gesamte Pflanze; die Blüten weisen die höchste Konzentration der Alkaloide auf. Junge Pflanzen enthalten schon giftige Alkaloide aber noch nicht so viele Bitterstoffe und werden insbesondere von jungen und unerfahrenen Tieren gefressen. Auch in verwelkten und getrockneten Pflanzen bleibt die Toxizität erhalten. Während erfahrene Tiere auf der Weide Kreuzkräuter in der Regel meiden, können sie die Pflanzen im Heu oder silierten Futter nicht erkennen und aussortieren.
Wie erkenne ich die Pflanze?
Die Kreuzkräuter gehören zur Familie der Korbblütler. Das Jakobskreuzkraut ist eine zweijährige Pflanze, die insbesondere bei der Störung ihres Wachstums (z. B. häufige Mahd) auch mehrjährig wachsen und jedes Jahr zur Blüte kommen kann. Sie wächst von 30 – 120 cm hoch. Im ersten Jahr bildet sie eine Rosette mit löwenzahnähnlichen Blättern und lagert in den Wurzeln Reservestoffe ein. Im zweiten Jahr schiebt sie den Blütenstängel. Die Blüten stehen in Körbchen als Doldentraube mit meist 15 – 20 goldgelben Blütenköpfen mit einem Durchmesser von etwa 1,5 bis 2 cm. Während das Frühlingskreuzkraut im April beginnt zu blühen, ist die Hauptblütezeit von Jakobskreuzkraut von Juni bis September.
Bevorzugt werden sonnige und eher trockene Standorte mit sandigen und lehmigen Böden. Auf Äckern tritt es aufgrund seines mehrjährigen Entwicklungszyklus sehr selten auf, kann aber extensive Wiesen und Weiden sowie Stilllegungsflächen schnell aus der Samenbank besiedeln. Im Boden baut die Pflanze ein Samenpotenzial mit bis zu 25 Jahre keimfähigen Samen auf.
Das Jakobskreuzkraut kann mit gelbblühendem Johanniskraut, dem Rainfarn oder dem Wiesen-Pippau verwechselt werden.
Die Blätter von Jakobskreuzkraut sind fiederteilig, wollig behaart bis fast kahl.
Der Stängel ist aufrecht, kantig gerillt, meist rotbraun überlaufen, wollig behaart.
Das Jakobskreuzkraut muss am Blühen und an der Samenbildung gehindert werden. Auf kleineren Flächen oder bei geringem Besatz sollten die Pflanzen herausgerissen, ausgestochen und von der Fläche entfernt werden. Auf eine sorgfältige Wurzelentfernung ist dabei unbedingt zu achten, weil das Kraut auch aus Wurzelresten wieder austreiben kann. Bei diesen Arbeiten wird das Tragen von Schutzhandschuhen empfohlen, da neben den Blüten auch die jungen Pflanzenteile giftig sind. Für eine Mahd ist der günstigste Zeitpunkt unmittelbar vor dem Beginn oder zu Beginn der Blüte. Bau-, Mahd- und Transportgeräte sollen nach der Arbeit auf mit Kreuzkraut bewachsenen Flächen vor der Abfahrt gereinigt werden.
Wie entsorge ich die Pflanzen?
Kleinere Mengen sind über den Restabfall zu entsorgen, größere Mengen in geeigneten Biogas- und Fermentieranlagen. Bei einer sachgerechten Kompostierung werden die Samen abgetötet. Nicht geeignet ist eine Entsorgung auf dem Miststock oder auf dem Hausgarten-Kompost. Mit Jakobskreuzkraut belasteter Grünlandaufwuchs darf weder an eigene Tiere verfüttert noch als Futtermittel zum Verkauf angeboten werden.
Dr. Ewa Meinlschmidt, Sächs. Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft u. Geologie, Referat Pflanzenschutz – Ewa.Meinlschmidt@smekul.sachsen.de
Der Landkreis Görlitz treibt gemeinsam mit der GlasfaserPlus GmbH den weiteren Ausbau der digitalen Infrastruktur voran. Im Rahmen eines Förderprojektes des Bundes und des Freistaates Sachsen erhalten zahlreiche Haushalte und Unternehmen die Möglichkeit, einen kostenfreien Glasfaserhausanschluss zu erhalten. Gefördert wird der Hausanschluss für Adressen, die derzeit über eine Internetversorgung von weniger als 100 Mbit/s im Download verfügen.
Damit Ihre Immobilie an das moderne Glasfasernetz angeschlossen werden kann, ist eine rechtzeitige Beauftragung des Hausanschlusses durch die Eigentümerin bzw. den Eigentümer erforderlich. Erfolgt die Beauftragung innerhalb des Förderzeitraums, ist der Hausanschluss kostenfrei. Wird diese Möglichkeit nicht genutzt, können bei einem späteren Anschluss erhebliche Kosten entstehen.
Die Planung und Umsetzung des Ausbaus erfolgt durch die GlasfaserPlus GmbH. Nach Fertigstellung stehen den Bürgerinnen und Bürgern verschiedene Telekommunikationsanbieter zur Auswahl.
Weitere Informationen zum Ausbauvorhaben, zu den betroffenen Adressen sowie zu Informationsveranstaltungen erhalten Sie beim Landkreis Görlitz.