Im Trinkwasserzweckverband „Neiße-Schöps“ ist zum frühestmöglichen Zeitpunkt eine neue Stelle als
Sachbearbeiter/in (m/w/d) in der Verbandsverwaltung
in Teilzeit mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von 30-35 Stunden, unbefristet zu besetzen.
Der Trinkwasserzweckverband „Neiße-Schöps“ ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts als Eigenbetrieb zur Trinkwasserversorgung, bestehend aus 10 Mitgliedsgemeinden mit ca. 14.500 Einwohnern.
Ihre Aufgabenschwerpunkte sind u.a.
Bearbeitung der Umsetzung des Anschluss- und Benutzungszwangs
Unterstützung bei der Verbandsarbeit (u.a. Vor- und Nachbereitung der Verbandssitzungen, Teilnahme an Sitzungen, Sitzungsprotokolle anfertigen)
Bearbeitung von Schachtscheinen und Grundbuchangelegenheiten
Mitwirkung bei der Erstellung und Aktualisierung des GIS-Bestandes
Mitwirkung bei der Fördermittelbeschaffung und Abrechnung
Erarbeitung von Stellungnahmen unter Anleitung
Unterstützung bei der Digitalisierung von Unterlagen
Mitwirkung bei der Betreuung der Homepage
Vertretung im Fachbereich Technik
Ihr Profil
abgeschlossene Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten oder ähnliches, Quereinstieg möglich mit entsprechenden Kenntnissen
wünschenswert ist eine mindestens einjährige Tätigkeit in der öffentlichen Verwaltung oder bei einem Trink- oder Abwasserversorger
anwendungsbereite IT-Kenntnisse, insbesondere im Bereich der Office-Anwendungen
Fähigkeit zum eigenverantwortlichen, strukturierten und selbstständigen Arbeiten sowie wirtschaftliches Verantwortungsbewusstsein
Wir bieten
ein vielseitiges, verantwortungsvolles Aufgabengebiet in einer guten Arbeitsatmosphäre
attraktive Beschäftigungsbedingungen in einer Körperschaft des öffentlichen Rechts als Eigenbetrieb mit einer Bezahlung in Anlehnung an den Tarifvertrag für den Öffentlichen Dienst in der Entgeltgruppe 6 TVöD
Vereinbarkeit von Familie und Beruf u.a. durch flexible Arbeitszeiten
eine betriebliche Altersvorsorge in der Zusatzversorgungskasse des öffentlichen Dienstes
eine begleitende Einarbeitung und kontinuierliche Weiterbildung
Anspruch auf eine Jahressonderzahlung und vermögenswirksame Leistungen
30 Tage Urlaub
Wenn wir Ihr Interesse geweckt haben, senden Sie bitte Ihre aussagekräftige schriftliche Bewerbung unter Angabe des möglichen Eintrittstermins bis zum 07.10.2026 an den Trinkwasserzweckverband „Neiße-Schöps“, Geschäftsführer, Hauptstraße 50, 02906 Waldhufen oder vorzugweise per E-Mail im PDF-Format an gerber@twzv.info.
Es wird darauf hingewiesen, dass Kosten, die im Zusammenhang mit der Bewerbung entstehen, nicht erstattet werden können.
Schwerbehinderte bzw. ihnen gleichgestellte Menschen werden nach Maßgabe des SGB IX bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt berücksichtigt. Der entsprechende Nachweis ist hinter dem Bewerbungsschreiben anzufügen. Für Rückfragen steht Ihnen der Geschäftsführer in der Verbandsverwaltung gerne zur Verfügung.
Das Gemeindezentrum für Kultur, Sport und Erholung in Węgliniec (GCKSiR) lädt alle Vereine und Einwohner der Gemeinde Kodersdorf herzlich zu den Hauptveranstaltungen des Interreg-Projekts „Pilzgrenzland“ (Projekt-Nr. FMP.PL.09.0194.26) ein.
Die festlichen Programmpunkte finden am Sonntag, dem 13. September 2026, auf dem Plac Wolności in Węgliniec im Rahmen des 28. Pilzfestivals statt. Für alle Teilnehmer aus Deutschland wird ein kostenloser, dedizierter Bustransfer bereitgestellt:
06:15 Uhr – Treffpunkt auf dem Parkplatz am Gemeindeamt Kodersdorf (Straße der Freundschaft 1).
06:30 Uhr – Abfahrt des kostenlosen Busses nach Węgliniec.
18:00 Uhr – Geplante Rückfahrt von Węgliniec nach Kodersdorf (nach der offiziellen Siegerehrung).
Die Teilnahme an allen Aktivitäten, der Bustransfer sowie die Verpflegung vor Ort sind dank der EU-Förderung (Interreg Polen-Sachsen) vollkommen kostenlos. Es wird herzlich eingeladen, die deutsche Seite in zwei verschiedenen Modulen dieses Tages zu repräsentieren:
BLOCK 1: 28. Europäische Meisterschaft im Pilzesammeln (Limit: 20 Plätze für DE)
Ein spannender, individueller Feldwettbewerb für alle volljährigen Naturliebhaber. Die am Morgen gesammelten Pilze dienen als Rohstoff für die Ausstellung und den späteren Kochwettbewerb.
Ablauf: Nach der Ankunft um 07:00 Uhr und der Ausgabe der offiziellen Startkörbe fahren alle Teilnehmer mit organisierten Bussen in die Wälder. Das Sammeln dauert genau 4 Stunden (08:00 – 12:00 Uhr).
Zulässige Pilzarten: Steinpilz, Birkenpilz, Maronenröhrling, Butterpilz, Pfifferling und Edel-Reizker.
Preise: Für die Plätze I, II und III sind attraktive Sachpreise vorgesehen.
Anmeldung: Die Plätze werden nach dem Windhundprinzip vergeben. Die Registrierung erfolgt online oder telefonisch.
Für den offiziellen Live-Kochwettbewerb werden konkret 3 feste Teams, die jeweils aus genau 3 Personen bestehen (Vereine, Institutionen oder Privatpersonen) gesucht.
Die Aufgabe: Jedes Team kocht live vor Ort innerhalb von 60 Minuten (14:00 – 15:00 Uhr) ein eigenes regionales Pilzgericht.
Ausstattung: Der Veranstalter stellt einen überdachten Arbeitsplatz (Zelt), Tisch, Gaskocher, Wasser und die frischen Waldpilze zur Verfügung. Eigene Töpfe, Pfannen, Messer sowie restliche Zutaten/Gewürze müssen selbst mitgebracht werden.
Preise: Alle 18 Teilnehmer des Kochwettbewerbs erhalten gleichwertige Sachpreise aus den Projektmitteln. Das Gewinnerteam erhält eine zusätzliche Auszeichnung. Die Rezepte werden im Projekt-E-Book veröffentlicht.
📄 Anmeldeformular für den Kochwettbewerb (3er-Teams): Bitte füllen Sie das beigefügte Formular (PDF, nicht barrierefrei) aus und senden Sie es per E-Mail bis spätestens Donnerstag, den 10. September 2026, an uns zurück.
Die Arbeiten zur Neuverlegung der Trinkwasserhauptleitung verlängern sich vom 01.08.2026 bis 30.09.2026.
Im Zeitraum vom 04.05.2026 bis ca. 31.07.2026 wird in Kodersdorf entlang der B 115 vom Abzweig Särichen bis kurz vor den EDEKA-Markt die neue Trinkwasserleitung verlegt.
Während der Bauzeitkommt es zu einer halbseitigen Sperrung der Straße. Der Verkehr wird in dieser Zeit mittels Ampelregelung an der Baustelle vorbeigeführt. Der Baubereich wird in 3 Bauabschnitte unterteilt.
Um das hohe Verkehrsaufkommen zu bewältigen, wird die Ampelregelung über Nacht, an arbeitsfreien Tagen sowie im Falle einer Tunnelsperrung aufgehoben.
HIER finden Sie die Informationen zum Bauvorhaben des Trinkwasserzweckverbandes.
Viele Kriminelle agieren heute anonym über den Weg der digitalen Kommunikation, über Telefon oder gefälschte Anzeigen im Internet. Aufgrund der oft hohen Professionalität wird es immer schwieriger, Betrugsversuche zu erkennen und zu umgehen. Die Opfer dieser Handlungen sind vermehrt Senioren, welche aufgrund ihrer Gutgläubigkeit augenscheinlich leichte Opfer für Betrüger sind.
Doch wie erkennt man betrügerische Telefonate und Gefahren im alltäglichen Leben? Und wie geht man mit diesen um? Was gibt es zu beachten, wenn ich Opfer eines Betruges geworden bin?
Die örtlichen Bürgerpolizisten sowie der Fachdienst Prävention der Polizeidirektion Görlitz informieren in einem anschaulichen Vortrag über typische Betrugsmaschen und geben Tipps, wie Sie sich schützen können. Sie vermitteln zudem Verhaltenshinweise, wenn sie Opfer einer solchen betrügerischen Handlung geworden sind.
Hierzu laden wie Sie, liebe Seniorinnen und Senioren, am
1. Oktober 2026 in die Aula der Oberschule Kodersdorf (Mehrzweckhalle)
zu einem Vortrag sowie anschließender Fragerunde ein. Der Einlass ist um 14:00 Uhr, die Veranstaltung beginnt 14:30 Uhr. Für das leibliche Wohl werden Kaffee und frisch gebackener Kuchen gereicht, welcher gegen kleines Entgelt erworben werden kann.
Die Bürgerpolizisten sowie der Fachdienst der Prävention freuen sich über Ihre Teilnahme.
HINWEIS! Aufgrund der begrenzten Anzahl der Plätze wird die Veranstaltung auf 70 Teilnehmer begrenzt. Ab 1. September 2026 werden die unentgeltlichen Eintrittskarten im Meldeamt des Verwaltungsverbands Weißer Schöps/Neiße sowie im Sekretariat des Bürgermeisters der Gemeinde Kodersdorf ausgelegt bzw. ausgegeben. Der Einlass zur Veranstaltung erfolgt lediglich unter Vorlage dieser Eintrittskarte!
Am 19.09.2026 veranstaltet das Regionalmanagement Östliche Oberlausitz den 1. Schöpstaler Wandertag.
Die Route des „Schöpstalwanderweges“ verläuft zum Großteil entlang des Weißen Schöps vom Gemeindeamt in Kodersdorf über die Ortschaften Kunnersdorf, Ebersbach und Girbigsdorf bis zum Dorfmuseum Markersdorf. Die Vereine der Gemeinden Kodersdorf, Schöpstal und Markersdorf werden den Wandertag in Form von kleinen Versorgungsstationen entlang der Route begleiten und sorgen somit für Rast- und Begegnungsmöglichkeiten.
Interessierte können sich über das Beteiligungsportal Sachsen anmelden, anbei der Link zur Anmeldung.
Ab Anfang Juni fallen insbesondere an den Straßenrändern sowie auf Brachen die gelben Blüten des Jakobskreuzkrautes auf.
Warum ist Jakobskreuzkraut gefährlich?
Das einheimische Jakobskreuzkraut (Senecio jacobea) und andere Kreuzkräuter – auch als Greiskräuter genannt – sind wegen ihrer giftigen Pyrrolizidin-Alkaloide besonders für Pferde und Rinder gefährlich. Aufgenommene Alkaloide führen zu irreversiblen Leber- und Stoffwechselschäden. Giftig ist die gesamte Pflanze; die Blüten weisen die höchste Konzentration der Alkaloide auf. Junge Pflanzen enthalten schon giftige Alkaloide aber noch nicht so viele Bitterstoffe und werden insbesondere von jungen und unerfahrenen Tieren gefressen. Auch in verwelkten und getrockneten Pflanzen bleibt die Toxizität erhalten. Während erfahrene Tiere auf der Weide Kreuzkräuter in der Regel meiden, können sie die Pflanzen im Heu oder silierten Futter nicht erkennen und aussortieren.
Wie erkenne ich die Pflanze?
Die Kreuzkräuter gehören zur Familie der Korbblütler. Das Jakobskreuzkraut ist eine zweijährige Pflanze, die insbesondere bei der Störung ihres Wachstums (z. B. häufige Mahd) auch mehrjährig wachsen und jedes Jahr zur Blüte kommen kann. Sie wächst von 30 – 120 cm hoch. Im ersten Jahr bildet sie eine Rosette mit löwenzahnähnlichen Blättern und lagert in den Wurzeln Reservestoffe ein. Im zweiten Jahr schiebt sie den Blütenstängel. Die Blüten stehen in Körbchen als Doldentraube mit meist 15 – 20 goldgelben Blütenköpfen mit einem Durchmesser von etwa 1,5 bis 2 cm. Während das Frühlingskreuzkraut im April beginnt zu blühen, ist die Hauptblütezeit von Jakobskreuzkraut von Juni bis September.
Bevorzugt werden sonnige und eher trockene Standorte mit sandigen und lehmigen Böden. Auf Äckern tritt es aufgrund seines mehrjährigen Entwicklungszyklus sehr selten auf, kann aber extensive Wiesen und Weiden sowie Stilllegungsflächen schnell aus der Samenbank besiedeln. Im Boden baut die Pflanze ein Samenpotenzial mit bis zu 25 Jahre keimfähigen Samen auf.
Das Jakobskreuzkraut kann mit gelbblühendem Johanniskraut, dem Rainfarn oder dem Wiesen-Pippau verwechselt werden.
Die Blätter von Jakobskreuzkraut sind fiederteilig, wollig behaart bis fast kahl.
Der Stängel ist aufrecht, kantig gerillt, meist rotbraun überlaufen, wollig behaart.
Das Jakobskreuzkraut muss am Blühen und an der Samenbildung gehindert werden. Auf kleineren Flächen oder bei geringem Besatz sollten die Pflanzen herausgerissen, ausgestochen und von der Fläche entfernt werden. Auf eine sorgfältige Wurzelentfernung ist dabei unbedingt zu achten, weil das Kraut auch aus Wurzelresten wieder austreiben kann. Bei diesen Arbeiten wird das Tragen von Schutzhandschuhen empfohlen, da neben den Blüten auch die jungen Pflanzenteile giftig sind. Für eine Mahd ist der günstigste Zeitpunkt unmittelbar vor dem Beginn oder zu Beginn der Blüte. Bau-, Mahd- und Transportgeräte sollen nach der Arbeit auf mit Kreuzkraut bewachsenen Flächen vor der Abfahrt gereinigt werden.
Wie entsorge ich die Pflanzen?
Kleinere Mengen sind über den Restabfall zu entsorgen, größere Mengen in geeigneten Biogas- und Fermentieranlagen. Bei einer sachgerechten Kompostierung werden die Samen abgetötet. Nicht geeignet ist eine Entsorgung auf dem Miststock oder auf dem Hausgarten-Kompost. Mit Jakobskreuzkraut belasteter Grünlandaufwuchs darf weder an eigene Tiere verfüttert noch als Futtermittel zum Verkauf angeboten werden.
Dr. Ewa Meinlschmidt, Sächs. Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft u. Geologie, Referat Pflanzenschutz – Ewa.Meinlschmidt@smekul.sachsen.de