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Wiesa
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Wiesa
ist ein Dorf mit vornehmem Herrensitz, welches man von Rengersdorf
aus in südlicher Richtung über den Heideberg hinweg
erreicht. Dabei wird die alte Heerstraße überschritten, die sich auf dem
Höhenzug vom Heideberg in nordwestlicher Richtung nach Niesky
zu hinzieht und an welcher die alte Schäferei "Der Freischütz"
liegt, die früher auch Gasthaus war.
Dem Höhenzug vorgelagert ist der bewaldete Quirberg (191 Meter), und nach
Süden zu liegt im Tal das alte schöne Schloss mit Park und Gärtnerei,
der Försterei und den Wirtschaftsgebäuden mit Brennerei und den Häusern
der Dorfbewohner. |
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Der Sehebach
durchfließt den Ort, bis er sich bei Ullersdorf mit dem Schwarzen
Schöps vereint. Man kann die Abhänge des Silberberges
sehen, welche prächtigen Fichtenwald mit schattigen Buchen aufweisen, und
dahinter die bewaldeten Nordabhänge der Königshainer Berge.
Etwas weiter links befindet sich der Gipfel der Landeskrone.
Im Wiesaer Forst ragen zwei Granitsteingruppen empor, der
Rabenstein und Schoorstein, östlich
davon liegt der Kesselgrund und an der Ullersdorfer
Grenze der Streitberg, auf welchem ein Findlingsblock mit
der Jahreszahl 1767 kund gibt, dass sich einst die Besitzer von Ullersdorf
und Wiesa um den Berg gestritten haben.
Die Ersterwähnung von Wiesa datiert im Ortsnamenbuch der
Oberlausitz (Ratsarchiv Görlitz) aus
dem Jahre 1398. Urkundlich heißt der Ort 1488 Wysse und
ist von deutschen Ansiedlern gegründet worden. Die Schule ist 1835 gegründet
worden. Am Dorfweg, nahe dem Dorfteich, steht das aus einzelnen Steinen zu
einer Steinsäule vereinigte Heldendenkmal und unter all den vielen Namen
aus der Gemeinde der damalige Besitzer des Rittergutes, Karl von
Wiedebach und Nostitz-Jänkendorf.
Seit 1973 gehört Wiesa zur Gemeinde Kodersdorf. |
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