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Särichen

Die erste urkundliche Erwähnung datiert aus dem Jahre 1389. Der Name wird abgeleitet von "Zarn" = Brand, der kleine Brand. Nach anderer Auslegung soll der Name "Kranichfeld" bedeuten. Weitere Namen sind: 1418 Serchow, 1455 Serschow und 1470 Särichen.
Bei Ausgrabungen auf dem Sachsenberg im Jahre 1936 wurden wertvolle Funde aus der Bronzezeit gemacht, die einen Beitrag zur Besiedlungsgeschichte leisteten.
Auch in Särichen steht ein Rittergut mit Schloss und Park, das häufig seine Besitzer wechselte, dabei ist bezeichnend, dass viele der Herren vom Särichener Gut noch weitere Besitzungen hatten.

Die aus den Schöppenbüchern hervorgehenden Besitzer waren u. a.: 1409 Heinrich Schaff, 1777 Wiegand Ernst Traugott von Gersdorf und 1928 Heinz Meinking.

Die Häuser um 1870 herum, ja sogar ganze Gehöfte bestanden aus Lehmfachwerk und waren mit Stroh gedeckt. Erst als die Dannenbergsche Ziegelei entstand wurde auch die Bautätigkeit reger und durch den Bau der Chaussee von Horka nach Kodersdorf 1893/94 und die Aufnahme neuer Arbeiter in den Werken war die Nachfrage nach Wohnungen

 größer und es entstanden beiderseitig der Chaussee Wohnhäuser.

Seit 1994 gehört Särichen zur Gemeinde Kodersdorf.

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