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Rengersdorf
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In der südöstlichen
Ecke mitten im Kreis Görlitz, zum Teil
tief in das Tal des Weißen Schöps eingesenkt, liegt Rengersdorf,
bestehend aus Ober- und Nieder-Rengersdorf.
Umgeben wird das Rengersdorf von einer Anzahl Bergkuppen.
So erhebt sich im Südosten der Geiersberg (264 m), im
Osten der Kranichsberg (192 m), der Sandberg
(198 m), der Viebigsberg (194 m),
der Fischerberg (192 m), im Westen der Heideberg
(250 m) und im Hintergrund die bewaldeten Höhen der Königshainer
Berge.
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Der Lage nach ähnelt
der Ort einem Vorgebirgsdorf. Urkundlich heißt es im Jahre 1346 schon Rengersdorf,
auch Rengisdorf, und hat wohl seinen Namen von seiner Lage am Flusse
(reka), er dürfte darum Flußdorf bedeuten. Es ist anzunehmen, dass sich
im 12. Jahrhundert Deutsche auf dem von Sorben bewohnten Platz
niedergelassen haben und deutsche Kultur und das Christentum brachten. So
kommt es, dass Rengersdorf eine der ältesten Kirchen der
Oberlausitz besitzt, welche sich unweit der Stelle
erhebt, wo die Chaussee von Görlitz nach Niesky
Nieder-Rengersdorf schneidet. Der Orts- und Flurform nach
ist Rengersdorf ein Waldhufendorf mit Gutsblöcken, das
1895 eine Fläche von 1924 ha hatte.
Aus der allerfrühesten Zeit, der Zeit der Gründung
des Dorfes, liegen keine schriftlichen Aufzeichnungen vor. Urkundlich wird
schon 1305 im ersten Görlitzer Stadtbuch der Ort
"Rengersdorph" erwähnt. Die Inschrift einer Glocke der Kirche
weist die Jahreszahl 1195 auf und lässt auf den Bau der Kirche in diesem
Jahr schließen. Rengersdorf gehört zu den Siedlerdörfern,
die im Zuge der Germanisierung und Christianisierung des Ortes entstanden. |
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