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Auszug aus der Chronik der Gemeinde.
(Einsichtnahme möglich)

1773
Einrichtung einer Nebenschule in Särichen.
1800
Auf der Hochstraße zwischen Wiesa und Rengersdorf verkehrt die Postkutsche.
1805
Ermordung des Postillions auf der Hochstraße am 9. September. Zur Erinnerung ist an dieser Stelle ein Gedenkstein aufgestellt worden.
1824
Schulgebäude in Nieder-Rengersdorf Bau des Schulgebäudes in Nieder-Rengersdorf (noch heute als alte Schule bekannt).
1850
Bau der Chaussee von Berlin nach Görlitz (heutige B 115).
1859
Eröffnung der ersten Poststelle im Schloss von Ober-Rengersdorf
1867
Errichtung der Eisenbahnstrecke Görlitz-Berlin mit Haltestation Kodersdorf-Bahnhof.
1867
Einstellung des Personentransportes durch die Postkutsche.
1871
Eröffnung einer Erzgrube auf dem Heideberg in Nieder-Rengersdorf, Abbau von Kobald-, Mangan-, Kupfer- und Nickelerzen, die in Uhsmannsdorf weiterverarbeitet werden.
1877
Schließung der Erzgrube auf dem Heideberg, da die Erzvorkommen zu gering sind.
1880
Der Ofenbaumeister A. Dannenberg baut an der Bahnlinie ein Mauerziegelwerk, die späteren "Dachziegelwerke Kodersdorf". Es werden Arbeiter- und Beamtenhäuser am Werk gebaut und es entsteht die "Kolonie" Kodersdorf (später umbenannt in  Kodersdorf-Bahnhof).
1887
Eröffnung des Telegraphenbetriebes mit Fernsprechapparat.
1890
Das Gemeindehaus auf dem Viebig in Nieder-Rengersdorf wird neu erbaut, nachdem es am 12. Januar abbrannte.
1899
Bau des Schulhauses in Särichen.
1900
Im Schlosspark von Ober-Rengersdorf lässt Hauptmann Julius v. Roncador ein neues Schloss und für seine Familie auf dem Mühlberg eine Familiengrabstätte, bekannt als Mausoleum, errichten.
 
Dannenberg lässt für die Kinder der Kolonie im August eine Schule bauen.
1901
Gründung der freiwilligen Feuerwehr in Ober-Rengersdorf durch Julius v. Roncador.

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