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Adolf Traugott von Gersdorf

(geb. 20. März 1744 gest. 16. Juni 1807)
Adolf Traugott von Gersdorf wurde am 20. März 1744 auf dem damaligen Rittergut zu Nieder-Rengersdorf, dem heutigen Gemeindeamt geboren.
Verheiratet war er mit Rahel Henriette von Metzrad aus dem Hause Malschwitz. Die Ehe blieb leider kinderlos.

Von Gersdorf gehörte zu den beachtenswertesten Vertretern der Aufklärung des 18. Jahrhunderts. Er betätigte sich in seinem Leben als Mineraloge, mit der Topographie der Oberlausitz, der Meteorologie, der Klimatologie und besonders intensiv mit der Elektrizitätslehre.

Sein Stiefvater war es, der veranlasste das A.T. von Gersdorf eine akademische Ausbildung und eine Ausbildung in der Baukunst und dem Maschinenbau erhielt. Gersdorf beendete sein Studium mit dem Erwerb des akademischen Magistergrades.
1764 lässt sich v. Gersdorf 4 Wochen von der Universität freistellen, um mit dem Eintritt seines 21. Lebensjahres, als Erbgrundherr offiziell auf seinen Güter eingeführt zu werden. Zu dieser Zeit war es nicht üblich, in diesem Alter als Erbe eingesetzt zu werden.
1766 verließ er Rengersdorf und ließ sich als Gutsherr in Meffersdorf nieder.
1769 nach dem Tod seiner Mutter und des Bruders kehrt er nach Rengersdorf zurück.
1779 gründete er zusammen mit Karl Gottlob Anton die Oberlausitzer Gesellschaft der Wissenschaften zu Görlitz.
1789 zog er erneut nach Meffersdorf, wo er am 16. Juni 1807 auf dem Gut an einem Schlaganfall starb. Mit ihm stirbt ein bedeutender Naturforscher, Ökonom und Sozialreformer. Im städtischen Museum sind die Bibliothek und sein Nachlass, sowie Aufzeichnung und Gegenstände seines Schaffens zu sehen.

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